Evi Seeger

Evi Seeger stellt sich vor. Evi brennt für die Fotografie und wir freuen uns jedesmal wenn wir wieder eines ihrer Fotos sehen dürfen! Wir hoffen es geht Dir genau wie uns.

Mein Name ist Evi Seeger und ich bin 55 Jahre jung. Geboren wurde ich in dem kleinen Dörfchen Loffenau. Seit über 25 Jahren lebe ich mittlerweile im schönen Bühl im sonnigen Süden Deutschlands, auch die „Provence Badens“ genannt. Hier genieße ich die Vorzüge an fotografischen Aktivitäten zwischen hügeligen Weinbergen in wunderschöner Natur und der Nähe zum Nationalpark Schwarzwald.

Fotografie ist meine Leidenschaft, nicht mein Beruf. Zu sagen, die Fotografie wäre meine Berufung, klingt irgendwie sehr vermessen. Ich drück mich mal so aus: Wir, die Fotografie und ich passen einfach gut zusammen. Von daher habt mich die Fotografie schon immer begleitet. Mit einer gewissen Professionalität bin ich allerdings erst seit 5 Jahren an der und mit der Kamera unterwegs. Ansonsten bin ich Fachwirtin Marketing und arbeite auch in diesem Bereich.

Als Hobbyfotografin bin ich bei der Wahl meiner Motive und auch in der Art meiner Fotos völlig frei. Kann und darf Fehler machen, ich muss nicht das perfekte Foto abliefern. Da ich am liebsten in der Landschafts‐, Natur‐ und Makrofotografie unterwegs bin, weiß ich, dass es hier ein sehr großes Angebot an tollen und besseren Fotos gibt. Und mein Hobby sollte mich auch nicht stressen und ich war mir fast immer (ein bisschen träumen darf man ja) sicher, wie schwer es sein würde allein in dem Genre Landschafts‐ und Naturfotografie seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Den Mut hatte ich bisher nicht dazu.

Der Supervollmond April 2020 über dem Schwarzwald/Beerstein

„Auslöser“ war bei bei mir die Frage, die mir eine liebe Fotofreundin vor 5 Jahren stellte: „Evi, wie gut kennst du deine Kamera?“ Bis zu dieser Frage war ich ausschließlich im Automatikmodus mit der Kamera unterwegs und konnte mit den Begrifflichkeiten und dem Zusammenspiel von Blende, ISO, Verschlusszeit etc. kaum etwas anfangen. Mit dieser Frage hat es begonnen und ich habe zunächst meine Kamera besser kennen gelernt. Dabei habe mir alles selbst erarbeitet vom Technischen bis hin zur Bildbearbeitung. Fotografieren lernt man durch fotografieren. Und ich habe mir kleine Fotoaufgaben gestellt. Eine meiner ersten Aufgaben war, dass weiß ich noch gut, sogenannte Blendensterne hinzubekommen. Bald darauf habe ich die Bühler Fotocommunity gegründet, eine aktive Gruppe Bühler Hobbyfotografen, die sich zu Fotowalks und zum Austausch am Fotostammtisch treffen. Auch davon habe ich sehr profitiert. Und ich hatte das Glück, dass ich den Hobbyfotografen aus Oberhamersbach, Robert Schwendemann kennengelernt habe. Von ihm habe ich sehr viel lernen dürfen. Er hat mich stets motiviert, vor allen Dingen dann, wenn ich das Gefühl hatte, ich entwickle mich fotografisch nicht weiter, war er es, der mir Mut gemacht hat und mir immer wieder gezeigt hat, mit dass es sich lohnt mit Professionalität, Ehrgeiz, Mut und Ausdauer am Ball oder besser am Auslöser zu bleiben.

Meine wichtigste Erkenntnis ist sicherlich diese: Eine gute Kamera macht nur so gute Bilder wie der Mensch, der sie bedient bzw. bedienen kann. Es lohnt sich seine Kamera zu verstehen, sich mit der Technik auseinander zu setzen! Und genau das macht auch einen großen Reiz aus. Fotografie ist vielfältig und bietet schier endlose Möglichkeiten sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Landschafts‐, Natur‐ und Makrofotografie sind meine Schwerpunkte. Im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein oder auf den richtigen Moment zu warten, das ist eine Herausforderung für mich. Besondere Momente, die niemals wiederkehren. Momente festzuhalten in ihrer ganzen Einzigartigkeit, in einer besonderen Lichtstimmung, die Unwiederbringlichkeit des Augenblickes festzuhalten fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Polarlichter am Himmel, wie sie nie wieder in der Form erscheinen werden. Wolkenformationen und Sonnenuntergänge, die so einmalig schön sind, dass man jedes Mal wieder staunt. Schöne Lichtstimmungen findet man vor allem morgens, wenn die Natur erwacht und auch wenn es Überwindung kostet, früh auf aufzustehen, ist es jedes Mal ein besonders schöner Start in den Tag.

EviSeeger_1

In diesem Jahr war ich im Februar in Norwegen unterwegs. Einmal im Leben wollte ich die Nordlichter erleben und fotografieren. Und das waren sehr besondere Momente für mich, die ersten Nordlichter zu erleben und zu fotografieren. „A dream comes true.“

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