Felix Schelb

Felix Schelb ist im ganzen Schwarzwald für seine Fastnachtsportraits bekannt, weniger bekannt sind hingegen seine herausragenden Landschaftsbilder. Wir von Heimatfotos sind stolz seine Fotos zeigen zu dürfen.

Hallo ich bin Felix Schelb, ich wurde 1987 in Freiburg geboren und wohne im schönen Münstertal.

Ich fotografiere seit ca. 8 Jahren – die Fotografie ist mein Nebenberuf. Mit meiner Firma „picslix-fotografie“ fototgrafiere ich im Privatbereich hauptsächlich Hochzeiten und im Geschäftsbereich überwiegend In- & Exterieur sowie Mitarbeitende. Mein Lehrberuf ist LKW Mechaniker, jedoch arbeite ich seit einiger Zeit bei einer großen Druckerei in der Technik.

Anfangs wollte ich auf jeden Fall hauptberuflich fotografieren, ich habe aber dann bald gemerkt, dass ich (auch dank meines Arbeitgebers) einen guten Weg gefunden habe die Fotografie im Nebenberuf auszuüben.

Angefangen hat es damit, dass meine Freundin eine Spiegelreflexkamera ausgeliehen hatte und diese zum wandern auf den Belchen dabei hatte. Sie hatte viel Spaß damit und ich keine Ahnung 😉 Zu Weihnachten habe ich ihr dann eine eigene Kamera geschenkt und danach gemerkt, dass ich sehr schnell die Grundlagen begriffen hatte und schnell damit zurecht kam. Zwei Jahre später habe ich meine erste Vollformat gekauft und habe einen befreundeten Fotografen als Zweitfotograf zu Hochzeiten begleitet und dort viel gelernt. Von da an ging es ziemlich schnell bis zum heutigen Stand.

Ich finde das Schöne an der Fotografie ist die Vielseitigkeit. Wie oben schon beschrieben bin ich in mehreren Bereichen tätig. Besonders schön finde ich es natürlich unsere Heimat, den Schwarzwald, zu fotografieren. Eine Spezialität würde ich die Portraitserie nennen die ich immer zur 5. Jahreszeit, der Fasnacht, fotografiere. Dort lichte ich Hästräger mit ihren Masken mit der immer gleichen Pose ab und erstelle daraus eine immer größer werdende Fotoserie.

Mein persönliches Lieblingsbild ist in der Ukraine entstanden. Es ist ein schwarz-weiß Bild von einer Eisenbahnbrücke – die Schienen verlaufen vom Standpunkt mittig bis unter zum Horizont.
Damals war ich beruflich in der Ukraine und am arbeitsfreien Wochenende hat uns ein Kollege von dort die Umgebung gezeigt. Da es in dem Städtchen nicht viel zu sehen gab hat er uns mit auf diese Brücke genommen. „Es fährt nur noch ganz selten ein Zug darüber“ hatten wir zur Info bekommen. Und so sind wir bis zur Mitte der Brücke (die von der Höhe etwa mit der Autobrücke in Titisee-Neustadt vergleichbar ist) gelaufen um eine tolle Aussicht zu haben. Der Zustand der Brücke war nicht mit dem bei uns zu vergleichen – überall morsche Bretter, Löcher und ein Geländer an das sich niemand freiwillig anlehnt.
Kurz nach dem ich dieses Foto gemacht habe, hörten und sahen wir hinten am Horizont einen großen, schweren Güterzug auf uns zu kommen! Zeitlich hätten wir es nie rechtzeitig von der Brücke geschafft, und so sind wir zu viert in eine „Seitentasche“ (sieht man auf dem Bild) geflüchtet und der Zug rollte über die Brücke……
Für mich sicher einer der lebendigsten Momente in meinem Leben, für die ortsansäßigen kein großes Ding 🙂 Für mich macht also die Geschichte, wie das Bild entstanden ist, das Bild zu meinem Lieblingsbild.
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